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A mexican dream – Ein Porträt über Taco Libre

Es ist ein lauer Sommerabend, wie man ihn nicht besser finden kann. Wir stehen auf der Dachterrasse des Taco Libre in Vespucci Beach und blicken in den Sonnenuntergang. Wir, das sind Viejo, der Inhaber von Taco Libre, eine seiner Mitarbeiterinnen und ich.

Hier, im ärmeren Teil von Vespucci Beach sei er aufgewachsen. Es ist eine raue Nachbarschaft, in der Kriminalität lange allgegenwärtig war. Auch Viejo war in seiner Jugend kein unbeschriebenes Blatt. Ohne festen Wohnsitz und ohne echte Perspektive geriet er auf die schiefe Bahn: „Wir waren nicht immer so die braven Bürger. Also nie eine Ausbildung komplett zu Ende gemacht. Immer irgendwie nur Flausen im Kopf. Und dann fehlt irgendwann das nötige Kleingeld und dann macht man auch so ein paar krumme Dinger."

Viele Lebensgeschichten würden an dieser Stelle einem nur allzu bekannten Schema des sozialen Abstiegs folgen: eskalierende Straftaten, Drogensucht, regelmäßige Gefängnisaufenthalte und am Ende das Abdriften ins soziale Elend. Bei Viejo war das anders.

Mit dem Tod seiner Großmutter erbte er ein kleines Rezeptbuch, in dem klassische mexikanische Rezepte beschrieben wurden. Das diese Buch ihn einmal weit bringen würde, hätte er sich selbst nicht vorstellen können: „Und dann habe ich mich einfach mal losgelegt. [...] Und die ersten Gerichte waren schrecklich, kann man sich ja vorstellen. Nach einem Rezeptbuch allein funktioniert das nicht immer so." Und vorerst sollte sich das auch Bewahrheiten.

Selbst seine Nachbarn rieten Viejo davon ab, weiter zu kochen: „Die Leute haben gesagt: Lass das sein mit der Scheiße, das schmeckt nicht!" Aber Viejo gab sich nicht geschlagen, feilte an den Rezepten und setzte alles daran, es richtig zu machen: „Ich wollte halt nicht aufgeben und habe immer weiter probiert." Was dann folgte, ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte.

Stück für Stück gewann Viejo erst seine Nachbarn und dann sein Viertel für sich und seine Kochkunst. Und als sich dann auch im Rest der Stadt herumsprach, dass es in Vespucci Beach hervorragendes mexikanisches Essen gab, explodierte die Nachfrage. Heute führt Viejo zusammen mit seinem Jugendfreund Christo ein eigenes Unternehmen mit drei weiteren Mitarbeitern. Sie betreiben aber nicht nur das Restaurant in Vespucci Beach, sondern sind regelmäßig bei diversen Events und Veranstaltungen als Caterer zu finden.

Für Viejo ist dieses Unternehmen auch mehr als nur ein Job. Ihm ist es wichtig, in dem Viertel präsent zu sein in dem er aufwuchs und anderen Bewohnern ebenfalls einen Weg in eine positive Zukunft zu geben. „Man holt auch Leute von der Straße. Ich schaffe Arbeitsplätze.", sagte er nicht ohne Stolz, als ich nachfrage. Und wer einmal mit seinen Mitarbeitern spricht, der versteht, wie wichtig jedem Einzelnen ein enges und familiäres Arbeitsklima ist und wie gerne jeder bereit ist, dem anderen zu helfen. Diese unternehmerischen Bemühungen würdigt auch der Staat Los Santos, der Taco Libre seit Kurzem offiziell fördert und finanziell unterstützt.

Am Ende unseres Gesprächs komme ich noch auf die überwältigend positiven Rezensionen auf Peeper zu sprechen. Ich frage Viejo, wie Taco Libre es schafft, Leute mit ihrem Essen so zu begeistern. Die Antwort ist so ehrlich und entwaffnend wie das gesamte Gespräch: „Es gibt keine Geheimzutat. Ein Taco ist ein Taco und ein Burrito ist ein Burrito. Man kann da nur überzeugen, wenn die Zutaten frisch sind und wenn man es mit Herz und Liebe zubereitet wird."

Artikel von Friedrich-Wilhelm von Hardenberg

Jillian Davis @Jill vor 1 Woche
Antwort an @weazel
Schöner Artikel
Rodriguez Gonzalez @LilGonzo vor 1 Woche
Antwort an @weazel
Bleibt Stark Amigos <3

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